Details

ISBN/EAN: 978-3-9854200-0-1
Einband: kartoniertes Buch
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Herausgeber:
Johannes Kirsch
Auflage:
1. Auflage 2021
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
309 S.
Format (T/L/B):
1.9 x 21 x 14.8 cm

Hersteller:
Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
nomos@nomos.de
Waldseestraße 3-5
DE 76530 Baden-Baden


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Praktiken der Onsite-Werkvertragsnutzung in Deutschland

Management, Arbeit und Interessenvertretung

29,00 €

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Beschreibung

Die Vergabe von Werkverträgen, die im Betrieb des Werkbestellers, also onsite, ausgeführt werden, hat - nicht zuletzt befördert durch die Ausbrücke von Corona-Masseninfektionen in Fleischfabriken - wieder eine hohe mediale Aufmerksamkeit erreicht. Die vorliegende Studie gibt einen differenzierten Einblick in die Ergebnisse einer repräsentativen CATI-Befragung und von Fallstudien aus dem Verarbeitenden Gewerbe und dem Einzelhandel. Sie zeigt, dass Onsite-Werkverträge insbesondere in den Großbetrieben quantitativ bedeutsam sind und sie vor allem aus Kostensenkungsgründen vergeben werden. Das Management von Onsite-Werkverträgen geht mit vielfältigen Herausforderungen einschließlich Schein-Werkverträgen und neuen Abhängigkeitsproblemen einher. Die betrieblichen Interessenvertretungen lehnen Onsite-Werkverträge ab oder akzeptieren sie. Aber selbst wenn ihnen auf Basis dieser Grundhaltungen eine Ausgestaltung der Werkvertragspraxis gelingt, führen Onsite-Werkverträge - von wenigen Ausnahmen im Bereich Hochqualifizierter abgesehen - zu einer Schlechterstellung der Werkvertragsarbeitskräfte im Vergleich zu den Stammbelegschaften und häufig auch zu negativen Konsequenzen für die Stammbelegschaften selbst.