Details
ISBN/EAN: 978-3-85132-993-3
Einband: Paperback
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Auflage:
1. Auflage 2021
1. Auflage 2021
Erschienen am:
01.05.2021
01.05.2021
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
431 S.
431 S.
Format (T/L/B):
3 x 24 x 16 cm
3 x 24 x 16 cm
Hersteller:
Turia & Kant Verlag
info@turia.at
Schottengasse 3 A
AT 1010 WIEN
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AT 1010 WIEN
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Selbstverlust und Welterfahrung
Erkundungen einer pathischen Moderne
Beschreibung
Die Moderne als Werkstatt der Selbstverhältnisse: Betrachtet man sie so, dann geht es ihr vorrangig um eine Besitzergreifung des Selbst, rational wie sozial. Mit dem Selbstbesitz rückt auch die Welt in den Verfügungsbereich des Menschen. Allerdings steigt mit der Verstetigung der Besitzverhältnisse auch die Lust am Verlust. Minderungen des Bewusstseins, Selbstschwächungen versprechen Welterfahrung jenseits des Zugriffs. Szenarien der Ergriffenheit und der Besessenheit des Selbst kehren die modernen Besitzverhältnisse punktuell um und antworten auf einen marginalisierten Erfahrungsbedarf. Der Selbstverlust ermöglicht dabei - technisch eingeübt, rituell inszeniert - nicht nur eine sinnlich gesteigerte Welterfahrung. Mitunter befähigt er zu alternativen Handlungsweisen und trägt so zur Selbsterneuerung bei. Auf Dauer gestellt bedroht er jedoch die Integrität des Selbst. Dieser Band macht klar: Der Selbstverlust deutet auf einen neuralgischen Punkt der Moderne - auf ihre pathische Verfassung. Tagungsband mit Beiträgen von Björn Bertrams, Peter Braun, Kathrin Busch, Rosa Eidelpes, Joachim Fischer, Volker Gottowik, Héla Hecker, Elisabeth Heyne, Sandra Janßen, Ulrich van Loyen, Martin Mettin, Oliver Precht, Thomas Reinhardt, Antonio Roselli, Michaela Schäuble, Rosemary Snelling-Gogh und Martin Treml.
Über Björn Bertrams, Antonio Roselli
Björn Bertrams ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Antonio Roselli ist Mitarbeiter am Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.