Details

ISBN/EAN: 978-3-85132-867-7
Einband: kartoniertes Buch
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Herausgeber:
Wolfram Bergande
Auflage:
1. Auflage 2017
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
335 S.
Format (T/L/B):
2.4 x 24.1 x 16 cm

Hersteller:
Turia + Kant
gpsr@turia.at
Leopoldsgasse 14
AT 1020 Wien


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Kreative Zerstörung

Über Macht und Ohnmacht des Destruktiven in den Künsten

39,00 €

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Beschreibung

Mit dem Anbruch der Moderne wächst in Europa das Bewusstsein dafür, dass Zerstörung nicht einfach die notwendige Kehrseite von Neuschöpfung ist. Literaten und Philosophen genauso wie Bildende Künstler, Architekten, Designer und Musiker sind seit dem 19. Jahrhundert überschießenden Formen von Destruktivität auf der Spur, die sich modernistischen Deutungsmustern widersetzen und in den Katastrophen des 20. Jahrhunderts überdeutlich zu Tage treten. An die Stelle der avantgardistischen Idee einer legitimen schöpferisch-zerstörerischen Transformation der Welt treten so Zerstörung und Selbstzerstörung als reflektierte künstlerische Strategien. Das Destruktive erscheint nun zunehmend als ein Grenzwert, als etwas nicht Auflösbares. Die Beiträge zu diesem Sammelband zeichnen diesen Prozess in Stichproben aus den Bereichen der Bildenden Künste, der Literatur, der Kulturphilosophie, der Musik, des Designs und der Architektur der Moderne und der Gegenwart nach. Mit Beiträgen von Andrew Ballantyne, Thomas Becker, Hartmut Böhme, Knut Ebeling, Annette Geiger, Nadine Hartmann, Barbara Kuon, Jacob Lund, Arito Rüdiger Sakai, Jana Schuster, Timo Storck und Alexandra von Stosch.

Über Wolfram Bergande

Wolfram Bergande ist promovierter Philosoph und lehrt als Juniorprofessor für Ästhetik an der Fakultät Kunst und Gestaltung der Bauhaus-Universität Weimar.