Details

ISBN/EAN: 978-3-85132-834-9
Einband: kartoniertes Buch
Weitere Details
Auflage:
1. Auflage 2016
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
326 S.
Format (T/L/B):
2.2 x 24 x 16.3 cm

Hersteller:
Turia + Kant
gpsr@turia.at
Leopoldsgasse 14
AT 1020 Wien


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Paranoia

Lektüren und Ausschreitungen des Verdachts

40,00 €

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Beschreibung

Paranoia wird im Allgemeinen nicht nur als klinisches Bild, sondern auch als auffällige Form der Weltwahrnehmung angesehen. Dieser Band umfasst Paranoia-Studien zur Literatur- und Kulturgeschichte, ausgehend vom 19. Jahrhundert (Kleist) bis in die Gegenwart (politische und Daten-Paranoia). Er orientiert sich an Jacques Lacans 'Es gibt keine Paranoia, es gibt nur Paranoiker'. Die Autorinnen und Autoren leisten weder einer Essenzialisierung noch einer Pathologisierung der Paranoia Vorschub, sondern versuchen, ausgehend von konkreten Einzelfällen zu einer genaueren Beschreibung der Verfahren paranoischer Welterschließung zu gelangen. Beiträge von Jörn Ahrens, Friedrich Balke, Luisa Banki, Wolfram Bergande, Martin Doll, Timm Ebner, Rupert Gaderer, Christian Geulen, Thorsten Hahn, Anna Häusler und Johannes Windrich, Lars Koch, Sophie Ledebur, Elena Meilicke, Johannes Pause, Anna Tuschling, Burkhardt Wolf.

Über Timm Ebner, Rupert Gaderer, Lars Koch

Timm Ebner ist Literaturwissenschaftler und arbeitet in Berlin. Rupert Gaderer ist Vertretungsprofessor am Institut für Medienwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum. Lars Koch ist Professor am Institut für Germanistik der Technischen Universität Dresden. Elena Meilicke ist Literatur- und Kulturwissenschaftlerin und arbeitet in Berlin.