Details

ISBN/EAN: 978-3-85132-729-8
Einband: kartoniertes Buch
Weitere Details
Übersetzer:
Marcus Coelen
Auflage:
1. Auflage 2013
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
162 S.
Format (T/L/B):
1.2 x 22 x 14.2 cm

Hersteller:
Turia + Kant
gpsr@turia.at
Leopoldsgasse 14
AT 1020 Wien


Weitere Details arrow_forward_ios

Die nicht zu unterscheidenden Namen

Neue Subjektile

18,00 €

Nachfragen

Beschreibung

Indem er Distanz nimmt vom Leibniz'schen Prinzip der Identität als dem nicht zu Unterscheidenden bestimmt Milner die 'nicht zu unterscheidenden Namen' als Elemente 'Dersprache', die stets gleich bleiben aber doch nicht Identität bilden: Namen wie 'Mensch', 'Mann', 'Frau' und 'Freiheit', welche ein Denken von realen Wahrheitseffekten und nicht-identitärer Verknüpfungen fordern. In der Begegnung von moderner Linguistik und Psychoanalyse wird hier die Lacan'sche Triade - 'Reales, Symbolisches, Imaginäres' - nicht nur erläutert und kommentiert, sondern auch zur hypothetischen Grundlage eines Denkens, das auf nichts weniger abzielt als eine Bestimmung des philosophischen und politischen Orts der Moderne.

Über Jean-Claude Milner

Jean-Claude Milner, geb. 1941, ist Linguist und Philosoph; er stand Lacan und Barthes nahe und machte die Theorie Chomskys in Frankreich bekannt; in den sechziger und siebziger Jahren war er Mitglied der maoistischen Gauche Prolétarienne und ihrer Vorläufer. Autor von mehr als 20 Titeln im Bereich der Linguistik, Philosophie, Politik, Psychoanalyse und Literatur. Marcus Coelen ist Psychoanalytiker und lehrt Literaturtheorie an den Universitäten München und Tel Aviv.