Details
ISBN/EAN: 978-3-7965-4787-4
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2023
1. Auflage 2023
Erschienen am:
10.07.2023
10.07.2023
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
160 S., 21 s/w Illustr., 42 farbige Illustr., 63 I
160 S., 21 s/w Illustr., 42 farbige Illustr., 63 I
Format (T/L/B):
1.4 x 19.6 x 12 cm
1.4 x 19.6 x 12 cm
Hersteller:
Schwabe Verlag, Schwabe Verlagsgruppe AG
Hersteller
info@schwabeverlag.ch
St. Alban-Vorstadt 76
CH 4052 Basel
Importeur:
Schwabe Verlag GmbH
Verantwortliche Person gem. Art. 16 GPSR
info@schwabeverlag.de
Marienstraße 28
DE 10117 Berlin
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Sigmund Freuds figürliche Psychoanalyse
Der Moses Michelangelos und die Sammlung von Idolen, Jacob Burckhardt-Gespräche auf Castelen 39
14,00 €
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Beschreibung
Sigmund Freuds Untersuchung des Moses von Michelangelo sowie seine Sammlung antiker Kleinskulpturen bieten, gemeinsam betrachtet, Elemente einer visuellen Psychoanalyse, die dem ikonoklastischen Grundzug dieser Wissenschaft widerspricht. Freud bezog seine Statuetten in die Behandlungspraxis ein und ließ sich auch selbst von ihnen inspirieren. Seine Sammlung, das zeigt dieser Band, ist ein Schlüssel für seine Wissenschaft des Unbewussten. Um ihre Wirkung zu nutzen, musste Freud diese Form der Behandlungspraxis verbergen, sie 'verhüllen'. Wenn man diese Motive berücksichtigt, ist zu erschließen, wie stark die Psychoanalyse als ein Ort der Befreiung von kulturellen Zwängen gedeutet werden kann: Freuds Beschäftigung mit dem Moses und seine Sammlung waren die Antipoden zum mosaischen Bilderverbot. Auf diese Weise konnte er den unterkundigen Bildern der Traumata einen Freiheitsraum vermitteln, in dem sich diese bewältigen ließen.
Über Horst Bredekamp
Horst Bredekamp ist Professor am Institut für Kunst- und Bildgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und seit 2019 Senior-Sprecher des Excellenzclusters 'Matters of Activity'. Als Autor zahlreicher Bücher und Artikel hat er diverse Auszeichnungen erhalten, darunter den Sigmund Freud-Preis (2001), den Max-Planck-Forschungspreis (2006) und den Schiller-Preis (2017).
Schlagzeile
Die verborgene visuelle Seite von Freuds früher Psychoanalyse