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ISBN/EAN: 978-3-11-914764-4
Einband: Paperback
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Auflage:
1. Auflage 2026
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Erschienen am:
17.08.2026
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Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
VII, 355 S., 2 s/w Tab., 1 Illustr., 2 tbl.
VII, 355 S., 2 s/w Tab., 1 Illustr., 2 tbl.
Format (T/L/B):
2 x 24 x 17.2 cm
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Hersteller:
Walter de Gruyter GmbH
De Gruyter GmbH
productsafety@degruyterbrill.com
Genthiner Strasse 13
DE 10785 Berlin
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Extremistinnen und Terroristinnen
Rollen, Funktionen und Bedeutung von Frauen in Extremismus und Terrorismus
39,95 €
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Beschreibung
Die Wahrnehmung von Frauen in extremistischen und terroristischen Bewegungen bewegt sich zwischen Unsichtbarkeit und Überhöhung. Oft gelten sie in der öffentlichen Wahrnehmung entweder als verführte Opfer oder als schockierende Ausnahmefiguren. Dieser Sammelband zeigt, wie irreführend dieses Bild ist. Er versammelt aktuelle wissenschaftliche und praxisnahe Perspektiven, die deutlich machen, dass Frauen keineswegs am Rand stehen, sondern als Akteurinnen, Ideologieträgerinnen und organisatorische Knotenpunkte zentrale Rollen in Extremismus und Terrorismus einnehmen. Die Beiträge eröffnen einen Zugang zu den vielfältigen Beteiligungsformen: von salafistischen Influencerinnen auf TikTok über dschihadistische Unterstützerinnen und Netzwerkerinnen bis hin zu Akteurinnen der extremen Rechten und historischen wie gegenwärtigen Formen linker Militanz. Sie zeigen, wie Geschlecht als Ressource und soziale Strukturkategorie Radikalisierungsprozesse prägt und dass ohne Frauen weder die Idee einer Volksgemeinschaft noch der Anspruch eines Islamischen Staates tragfähig wäre. Gleichzeitig führt der Band vor Augen, wie sehr Prävention, Deradikalisierung und Forschung von einer gendersensiblen Perspektive profitieren. Er macht sichtbar, dass Radikalisierungsprozesse erst dann nachvollziehbar werden, wenn die Beteiligung von Frauen und die Bedeutung von Geschlecht mitgedacht werden, weil gerade Geschlechterbilder zur Mobilisierung und Stabilisierung extremistischer Gruppen beitragen. Zugleich zeigt er, welche Chancen sich eröffnen, wenn Beratungsarbeit biografische Brüche, emotionale Ambivalenzen und Geschlechterrollen ernst nimmt.
Über Isabelle Holz, Stephan G Humer
Isabelle Holz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Teilprojektleiterin im Forschungsverbundprojekt MOTRA (Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung/Spitzenforschungscluster zur Früherkennung, Prävention und Bekämpfung von Extremismus) und seit 2021 Vorsitzende des Netzwerks Terrorismusforschung e.V. Prof. Dr. Stephan G. Humer ist Gründer und Leiter des Forschungs- und Arbeitsbereichs Internetsoziologie (FABIS) an der Hochschule Fresenius. Er war Gründungsvorsitzender des Netzwerks Terrorismusforschung e.V. von 2013 bis 2021 und ist seitdem Koordinator Spitzenforschung.