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ISBN/EAN: 978-3-11-107200-5
Einband: gebundenes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2025
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Erschienen am:
19.05.2025
19.05.2025
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
VI, 166 S., 59 Illustr.
VI, 166 S., 59 Illustr.
Format (T/L/B):
1.4 x 23.5 x 16.1 cm
1.4 x 23.5 x 16.1 cm
Hersteller:
Walter de Gruyter GmbH
De Gruyter GmbH
productsafety@degruyterbrill.com
Genthiner Strasse 13
DE 10785 Berlin
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Passfotos unter Zwang
Deutsche Fotopolitik im Ersten Weltkrieg, Undisziplinierte Bücher 14
59,95 €
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Beschreibung
Während des Ersten Weltkriegs verhängte das Deutsche Reich in seinen besetzten Gebieten im Osten und im Westen den Passzwang und betrieb damit eine historisch neuartige Form der Fotopolitik. Während im Reich selbst ein Ausweisdokument nur zur Ausreise benötigt wurde, mussten alle Menschen in den Besatzungsregionen - in Nordfrankreich, Belgien, Polen und dem sogenannten OberOst - einen deutschen Pass mit Lichtbild anfertigen lassen. Das Buch handelt von diesem vergangenen Kapitel in der Geschichte der deutschen Pässe und der Passfotografie. Unter Zwang entstanden ab 1915 Millionen von Porträtfotografien in einem speziellen Verfahren: Um Material, Aufwand und Kosten zu sparen, fotografierten deutsche "Passkommandos" die Menschen in Gruppen von fünf bis zehn Personen auf einem Bild, das anschließend in Einzelfotos auseinandergeschnitten wurde. Durch die Fotokamera sah der deutsche Staat jedem und jeder ins Gesicht und demonstrierte mit den Passfotos, deren Bildformat erst erfunden werden musste, seine Kontrollmacht.Ausgehend von zwei widerständigen künstlerischen Positionen - Bilder von Józef Rapacki und Juozas Silietis - zeichnet Britta Lange in ihrem Buch eine heute vergessene Geschichte der Passfotografie unter Zwang nach.Siehe auch: https://geschichtedergegenwart.ch/das-deutsche-passfoto/
Über Britta Lange
Britta Lange, Humboldt University, Berlin, Germany.