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ISBN/EAN: 978-3-11-046492-4
Einband: gebundenes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2036
1. Auflage 2036
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
210 S., 15 s/w Illustr., 4 s/w Tab., 15 b/w ill.,
210 S., 15 s/w Illustr., 4 s/w Tab., 15 b/w ill.,
Hersteller:
Walter de Gruyter GmbH
De Gruyter GmbH
productsafety@degruyterbrill.com
Genthiner Strasse 13
DE 10785 Berlin
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Beschreibung
Die Hauptthese lautet, dass eine überzeugend funktionierende Intentionalitätstheorie spezielle Entitäten einführen muss, die unter dem Namen „intentionale Gegenstände“ behandelt werden. Das bedeutet zwar eine beträchtliche Erweiterung der Ontologie, es zeigt sich jedoch, dass alle konkurrierenden Theorien, die mit einer sparsameren Ontologie auszukommen versuchen, mit gewissen systematischen Schwierigkeiten kämpfen und am Ende des Tages scheitern. Analysiert werden sowohl die älteren Theorien des psychischen Inhalts, wie auch die funktionalistischen, behavioristischen und evolutionstheoretischen Auffassungen, die heutzutage in der Mode sind. Die genannten Schwierigkeiten haben vor allem mit der Epistemologie der intentionalen Beziehung zu tun und lassen sich im Rahmen der Theorie der intentionalen Gegenstände leicht vermeiden. Die Theorie, die verteidigt wird, bildet eine Weiterentwicklung von einigen Ideen Brentanos. Es zeigt sich also, dass die meisten Intentionalitätstheorien, die heutzutage entwickelt werden, aus prinzipiellen Gründen zum Scheitern verurteilt sind. Die Ontologie der Intentionalität kann nicht so sparsam gehalten werden, wie man es vielleicht gerne möchte.
Über Arkadiusz Chrudzimski
Arkadiusz Chrudzimski, Universität Stettin, Polen.