M. - Der Sohn des Jahrhunderts (gebundenes Buch)

Roman
ISBN/EAN: 9783608985672
Sprache: Deutsch
Umfang: 830 S.
Format (T/L/B): 6.4 x 22 x 14 cm
Einband: gebundenes Buch
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'Der Roman, auf den Italien seit Jahrzehnten gewartet hat. Ein Meisterwerk.' Roberto Saviano Ausgezeichnet mit dem Premio Strega Sechs Jahre braucht Benito Mussolini, um zum einflussreichsten Politiker im krisengeschüttelten Nachkriegsitalien zu werden. Sechs Jahre, um den Faschismus als Staatstheorie zu verankern und ein autoritäres Regime zu implementieren. Ein Roman wie ein Spiegel europäischer Geschichte - und ein Mahnmal gegen die Rückkehr des Faschismus in Europa. 'Seine Detailgenauigkeit, die das allmähliche Kippen der politischen Lage zum Vorschein bringt, macht ihn lesenswert und oft verblüffend aktuell.' Jutta Person, Die Zeit, 20.02.2020 Im Jahr 1919 gleicht Italien einem politischen Trümmerfeld. Der Erste Weltkrieg hat die italienische Regierung massiv geschwächt, sozialistische wie rechtsnationale Gruppen erleben einen noch nie dagewesenen Aufstieg und stellen politische Institutionen radikal in Frage, während frustrierte Kriegsheimkehrer durch die Straßen des Landes ziehen. Getrieben von ihrem Unmut lassen sich die ehemaligen Kämpfer bald von einem Mann einen, der sie zu gemeinsamen Aktionen gegen die politische Linke aufruft: Benito Mussolini, Gründer des Il Popolo d'Italia und ehemaliger Chef des linksextremen Flügels der sozialistischen Partei Italiens. Dem Fünfunddreißigjährigen gelingt es, sich in Zeiten politischer Unsicherheit Gehör zu verschaffen und unterschiedlichste Gruppierungen unter einem gemeinsamen Banner zu versammeln. Bis zum berühmten Marsch auf Rom 1922 und darüber hinaus wird Mussolini seine Macht in Italien rasant ausbauen und den Faschismus als Staatsideologie unwiderruflich festschreiben. Stimmen zum Buch 'Scuratis >M.< ist eine beispiellose Auseinandersetzung mit dem Erbe Mussolinis.' Variety 'Eine Lehrstunde des Antifaschismus.' The New York Times 'Ein Buch, das es so in der literarische Kultur Italiens noch nie gegeben hat.' La Repubblica