AKTUELLES

 

Unsere bisher feststehenden Lesungen im Jahr 2023:

 

 

 

MAIKE ALBATH liest am 2.2.2023 um 19 Uhr aus DER GEIST VON TURIN in der Stiftung Demokratie Saar, EUROPAALLEE 18, 66113 Saarbrücken 
Die Moderation übernimmt Tilla Fuchs. 
 
Maike Albath, die mehrere Jahre in Turin und Padua lebte, gilt als ausgewiesene Kennerin der italienischen Literatur und Gegenwartskultur. In ihrem 2010 erschienenen Werk Der Geist von Turin zeichnet sie die wechselhafte Geschichte des linksliberalen Einaudi-Verlages anhand der Lebenswege des Verlegers Giulio Einaudi und der Literaten Cesare Pavese und Leone und Natalia Ginzburg, die die Geschicke des Turiner Verlagshauses maßgeblich bestimmten, nach.

 

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Am Dienstag, 04. April 2023 um 19 Uhr liest Jaroslav Rudiš aus seinem  Buch “Gebrauchsanweisung fürs Zugreisen”. Eine Veranstaltung im Rahmen der Lesereihe BÖLL & HOFSTÄTTER in der STIFTUNG DEMOKRATIE SAAR. 
Jaroslav Rudiš, geboren 1972 in der Tschechoslowakei, lebt heute in Lomnice nad Popelkou und Berlin und ist Schriftsteller, Drehbuchautor, Dramatiker und Musiker.
 
Er studierte Deutsch und Geschichte in Liberec, Zürich und Berlin und arbeitete u.a. als Lehrer und Journalist. Bei Luchterhand erschienen u.a. seine Romane „Grand Hotel“, „Vom Ende des Punks in Helsinki“, „Nationalstraße“, „Winterbergs letzte Reise“ und bei btb „Der Himmel unter Berlin“.
Zudem publizierte er die Graphic Novels „Alois Nebel“ (mit Jaromír 99) und „Nachtgestalten“ (mit Nicolas Mahler). 
2021 wurde er  als „einer der engagiertesten Brückenbauer zwischen Deutschland und Tschechien“ mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland geehrt.
 
Die Eltern von Jaroslav Rudiš haben sich im Zug kennengelernt. Sein Cousin Ivan war Lokführer, sein Onkel Miroslav Bahnhofsvorsteher und sein Großvater Alois Weichensteller. Eigentlich war da eine Karriere bei der Bahn vorprogrammiert, ... Zum Glück für alle Leserinnen und Leser ist Jaroslav Rudiš kein Eisenbahner geworden, sondern Schriftsteller, der uns in seinem Buch Gebrauchsanweisung fürs Zugreisen (Piper) auf eine Zugfahrt quer durch Europa mitnimmt. Im Takt der Schienen reisen wir mit dem passionierten Bahnfahrer von Sizilien bis nach Lappland, im Nachtzug durch Polen und die Ukraine sowie im Speisewagen von Hamburg nach Prag. Leidenschaftlich berichtet er davon, wie er vor seinem Waggonfenster zwischen Felsen und Bäumen zum ersten Mal die Adria erblickt. 

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"Wir sollten noch einmal gemeinsam etwas aushecken",  sagte der Schweizer Autor LUKAS BÄRFUSS nach seiner Matinee im Oktober dieses Jahres in Saarbrücken, von der alle Beteiligten recht angetan waren. 
 
Das haben wir jetzt gemacht. 
 
Am 5.5. findet im Rahmen der Lesereihe BÖLL & HOFSTÄTTER eine weitere Lesung in der Stiftung Demokratie statt. Er wird aus HAGARD oder seinem Erstling DIE TOTEN MÄNNER lesen. 
 
Lukas Bärfuss, geboren 1971 in Thun (Schweiz), ist Dramatiker und Romancier, Essayist und Dramaturg. Seine Stücke werden weltweit gespielt, seine Romane sind in zwanzig Sprachen übersetzt. 2003 wurde er für Die sexuellen Neurosen unserer Eltern als bester Nachwuchsdramatiker ausgezeichnet und bekam 2005 den Mülheimer Dramatikerpreis für Der Bus. Er erhielt zahlreiche Preise, u.a. den Berliner Literaturpreis (2013), den Schweizer Buchpreis (für Koala, 2014), den Nicolas-Born-Preis (2015). Mit Hagard stand er 2017 auf der Shortlist für den Preis der Leipziger Buchmesse. 2019 wurde Lukas Bärfuss mit dem Georg- Büchner-Preis ausgezeichnet. Zuletzt wurden 2018 Der Elefantengeist am Nationaltheater Mannheim, 2020 Julien – Rot und Schwarz am Theater Basel und 2021 Luther bei den Nibelungenfestspielen Worms uraufgeführt. 2019 erschien Malinois. Erzählungen, 2021 der Essayband Die Krone der Schöpfung. Lukas Bärfuss ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und lebt in Zürich.
 
Die Veranstaltung findet im Rahmen von erLESEN, der Kooperation zwischen saarländischen Buchhandlungen und Verlagen, statt.